Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist – konstruktive Konfliktklärung

Soziale Einrichtungen bewegen sich in einem teilweise hochgradig emotional aufgeladenen Widerspruchs-Feld: vielerlei Anforderungen auf verschiedenen Ebenen und unterschiedliche Interessen prallen aufeinander – teilweise strukturell bedingt, teilweise aber auch durch menschliches Verhalten provoziert. Alle haben den Anspruch an sich selbst gut zu arbeiten, alles zu geben, Lösungen zu suchen, die den Zielgruppen und auch den Trägern sowie den Mitarbeitern gerecht werden.
Sowohl beim Versuch, dies alles zu entknoten, als auch bei der Suche nach Lösungen und erst recht bei der Diskussion über das Erreichen von Zielen gibt es Auseinandersetzungen, die manchmal wieder befriedet werden können, die sich aber leider häufig zu handfesten Konflikten auswachsen. Eingefahrene Verhaltensweisen wie z.B. „die Suche nach der Wahrheit“, das Nicht-Akzeptieren unterschiedlicher Meinungen und das Beharren auf „Positionen“ führen zu zeitfressenden Schleifen und manchmal zu Eskalationen, die tiefe Gräben hinterlassen – man steckt also fest.
Das ist unangenehm und man würde am liebsten davon laufen – das geht einerseits arbeitsvertraglich nicht, andererseits auch nicht, weil man den eigenen Verantwortungsbereich ja doch ernst nimmt und Skrupel hätte gegenüber den Mitarbeitern oder den „Kunden“. Es schadet aber auf jeden fall der Zusammenarbeit und verdirbt die Stimmung. Wie kommt man da wieder raus?
Wir bieten dafür ein „offenes Ohr“ für die jeweiligen Sichtweisen, Emotionen, Schlußfolgerungen usw. und besprechen dann Wege zur Überwindung dieser unangenehmen Situation – ohne die üblichen „Schuldzuschreibungen“, „Verlierer“ usw. Wir unterstützen dann beim Begehen der Wege mit Feedback-Schleifen, Coaching-Einheiten insbesondere zur Klärung der eigenen Anteile und für die Beseitigung evtl. bestehender Feinbilder, konkreten Kommunikations-Übungen, Finden gemeinsamer Interessen und Orientierungen. Wir eröffnen über erprobte Vorgehensweisen und Übungen Möglichkeiten, sich konstruktiv auseinanderzusetzen und für die Zukunft zu lernen – also Person und Organisation.